Dürfen wir vorstellen? Mit grosser Freude präsentieren wir Ihnen die Düfte von Comme des Garçons, die nun exklusiv bei Marionnaud erhältlich sind. Eine Wunderwelt innerhalb der Parfümerie. Elf Parfums, die sich nicht mit anderen vergleichen lassen und so einzigartig sind wie die gleichnamige Modemarke und die Designerin, die dahinter steht.

Comme des Garçons
In der Modewelt gibt es Stimmen, die sagen, dass Rei Kawakubo, die japanische Designerin, die ihr Label Comme des Garçons 1969 gegründet hat, in einem Atemzug mit Modeikonen wie Gabrielle "Coco" Chanel, Christian Dior und Cristobal Balenciaga genannt werden sollte. Doch dazu war die Mode von Comme des Garçons wohl immer schon zu unangepasst. Wunderschön gearbeitet, aber oft asymmetrisch, dekonstruiert, manchmal gar auf irgendeine Weise "zerstört". Und meistens schwarz. Comme des Garçons Kunden kaufen ihre Kleider nicht, sie sammeln sie und tragen sie über Jahre, sogar Jahrzehnte.
Der Name Comme des Garçons, zu deutsch 'wie die Jungs' wurde von Texten der französischen Chanteuse Francoise Hardy inspiriert. Er wurde gewählt, weil er gut klingt, passt aber perfekt zu einer Mode, die das weibliche Ideal von Anfang an in Frage stellte. Als Rei Kawakubo 1975 in Tokio ihre erste Boutique eröffnete, wollte sie eine Frau ansprechen, "die sich nicht von der Meinung ihres Mannes beeinflussen lässt".
Knapp 20 Jahre später - Comme des Garçons gab es mittlerweile auch für Männer und in Boutiquen auf der ganzen Welt - wurde 1994 der erste Duft lanciert. Hier kommt Christian Astuguevieille ins Spiel, ein französischer Multi-Kreativer, der sich in den vergangenen Jahrzehnten als künstlerischer Leiter von Mode- und Parfümhäusern, aber auch als Bildhauer, Möbeldesigner, Schmuck- und Objektmacher einen Namen gemacht hat - und als konzeptueller Kopf hinter den Comme des Garçons Düften. Unter seiner kreativen Leitung entstehen seither Düfte, denen lediglich gemeinsam ist, dass jeder einzelne aufregend anders ist, einzigartig, zumeist unisex.

Immer unerwartet, immer mutig und oft revolutionär
Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es: Jedes der elf Comme des Garçons Parfums, die wir Ihnen gleich genauer vorstellen möchten, kommt im ikonischen, von Rei Kawakubo selbst entworfenen, Flakon daher, der an einen Handschmeichler erinnert. An seiner skulpturalen Form hat sich nie etwas geändert, wohl aber an Material, Farbe und Textur, die immer wieder neu auf das jeweilige Parfum abgestimmt werden. Beide zusammen - die Parfums wie die Flakons - sind zu ebenso begehrten Sammlerobjekten geworden, wie es die Comme des Garçons Mode ist.
Lernt man die Düfte kennen, ist es nicht schwer zu verstehen, warum Parfumliebhaber stets ein Auge darauf haben, was bei Comme des Garçons passiert, denn es ist immer unerwartet, immer mutig und oft revolutionär. Sehen (und riechen) Sie selbst - hier sind sie, die elf Duftkonzepte von Comme des Garçons:

Comme des Garçons 2
Inspiriert von der japanischen Sumi-Tinte, einer schwarzen Tinte, die sich in diesem Duft mit einem neuen Licht zeigt. Dieses “neue Licht” drückt sich im silbernen Spiegelflakon aus und in den Aldehyden, synthetischen Kopfnoten, zu denen sich frische Noten von Orangen- und Mandarinenblüten, Vetiver und Kreuzkümmel gesellen. Das “Schwarze” findet sich in dunklem Oriental-Chypre aus Mate Absolut, Patchouli, Labdanum und Ambra wieder.
Comme des Garçons 2 MAN
Ein Duft für "einen Arbeiter, der seine Arbeit liebt". Ein ungewöhnlich starker Duft für einen Mann, der seine eigenen Regeln aufstellt. Unabhängigkeit und Individualität stehen im Vordergrund dieses Duftkonzeptes. Frische, saubere, krause Minze verbindet sich mit würziger Muskatnuss und belebendem Vetiver, dem Luxus von Mahagoniholz und gut abgetragenem Leder.
Wonderwood
Verwirrend in seiner Konzeption, spektakulär in seiner Entwicklung. Dieser ultimative Holzduft ist geheimnisvoll und beunruhigend zugleich, luxuriös und erhebend in seiner Wirkung. Eine Welt voller wundersamer Hölzer wie Gaiac-, Zedern-, Sandel- und Vetiverholz trifft auf Pfeffer, Weihrauch und Muskat: Wonderwood.
Amazing Green
Eine Explosion grüner Energie. Eine Beschwörung der üppigen Fülle der Natur. Eine Fusion aus grünen Noten und Schiesspulver. Kopfnoten von Palmen- und Dschungelblättern gehen in ein Herz aus Feuerstein und Koriander über, um sich in einer rauchigen Explosion aus Schiesspulver und weissem Moschus zu entladen.
Floriental
Ein zerrissener Blumenduft, der die Traditionen der Parfümerie herausfordert, um eine Blume zu erfinden, die keinen Duft hat. Der kreative Zusammenprall verwischt die Grenzen zwischen dem Blumigen und dem Orientalischen, um etwas völlig Neues zu schaffen. Einer geruchlosen Blume wird Leben und ein virtueller Duft eingehaucht: rätselhaft, kontrastreich, intensiv.
Blackpepper
Eine elektrische Kollision von Molekülen: der Zusammenprall von scharfen Pfeffersamen, die nächtlicher Dunkelheit ausgesetzt sind. Ein resonanter Nachhall von intensiver Dynamik. Ein Gewürz, das durch den transformierenden Blick von Comme des Garçons neu gesehen wird. Eine tiefgreifende Neuerfindung des Bekannten: dekonstruiert, destabilisiert, entschlüsselt.
Wonderoud
Eines der wertvollsten Geschenke der Natur, das sein Gewicht in Gold wert ist. Oud ist ein aromatisches Harz mit subtilen Duftnoten, auch bekannt als das schwarze Gold der Parfümeure. Es wird nur für die kostbarsten und mythischsten Zubereitungen verwendet. Sein kraftvoller. reicher Charakter verleiht dem Duft ein holziges, animalisches, balsamisches Gefühl und eine honigartige Textur.
Concrete
Concrete ist eine Auseinandersetzung mit Zerstörung, Konstruktion und Schöpfung. Ein Duft, in dem materielle Vorurteile geschickt abgebaut werden, um den Weg für etwas Neues zu ebnen. Die Zerstörung von kostbarem Sandelholz, die Konstruktion mit Rosenoxid, die Kreation mit der Comme des Garçons Gewürzsignatur.
Blue Santal
Ein Wechselbad der Temperaturen. Blue Santal ist ein Sandelholz aus der Tiefe, das seinen Träger zwischen wohliger Wärme und klirrender Kühle hin und her driften lässt. Ein eisiges, erfrischendes australisches Sandelholz wird von warmen Kiefernoten und scharfen Wacholderbeeren abgerundet.
Copper
Feurig rotes Metall, kühl bei Berührung. Leuchtende Beeren auf dunklen Blättern. Ingredienzien aus der ganzen Welt vereinen sich in einem Duft. Frisches Galbanum, geerntet auf iranischen Bergen; leuchtende Pfefferkörner, gepflückt in Peru; würziger madagassischer Ingwer, destilliert zu Öl. Chemisch synthetisierte Metalle unterstreichen die natürlichen Noten. Künstlicher Bernstein, natürliche Vanille und äthiopische Myrrhe verleihen Sinnlichkeit. Wie Rost, der einen goldenen Schimmer korrodiert, entwickelt sich Copper mit der Zeit auf der Haut.