Ist dir aufgefallen, dass ein Parfum auf deiner Haut ganz anders duftet als auf der Haut eines anderen Menschen? Und dass sich alle Düfte, sobald sie aufgetragen werden, erst richtig entwickeln? Der Grund dafür sind die unterschiedlichen Duftnoten die sich mit deinem Eigenduft ergänzen und so dein eigener Duft entsteht.
Der Aufbau eines Duftes besteht aus drei Duftnoten: Kopfnote, Herznote und Basisnote. Die Kategorisierung richtet sich danach, wie schnell sich die Bestandteile des Parfums verflüchtigen.
Kopfnote
Die Kopfnote eines Parfums, auch Eröffnungsnote genannt, ist der Geruch, der unmittelbar nach dem Auftragen auf die Haut wahrnehmbar ist. Sie ist verantwortlich für den ersten Eindruck, den ein Parfum vermittelt. Anhand der Kopfnote erkennen Sie beim Auftragen sofort, ob Sie ein Parfum mögen oder nicht.
Die Kopfnote besteht aus flüchtigen Duftstoffen mit einer maximalen Wahrnehmungsdauer von ca. 15 Minuten. Kopfnoten zeichnen sich in der Regel durch einen leicht fruchtigen, zitrusartigen oder sanft blumigen Geruch aus.
Herznote
Die Herznote, auch Mittelnote genannt, ist der Duft, der wahrnehmbar ist, wenn sich die Kopfnote verflüchtigt hat. Sie ist lange wahrnehmbar und verantwortlich für den eigentlichen Duftcharakter eines Parfums
Anhand der Herznote lässt sich bestimmen, zu welcher Duftfamilie das Parfum gehört.
Die Übergänge von der Kopf- zur Herznote sind meist fliessend. Gängige Beispiele für Herznoten sind Jasmin, Lavendel, Rose und Neroli.
Basisnote
Die Basisnote enthält langhaftende, schwere Duftstoffe, die am längsten wahrnehmbar sind, zum Beispiel holzige, würzige und moschusartige Duftstoffe. Die Kopf- und Herznote verbinden sich in der Basisnote zu einem Gesamtduft, der auf jeder Haut anders riecht. Daher kann ein Parfum aufgetragen auf der Haut der besten Freundin super riechen, auf der eigenen Haut allerdings einen ganz anderen Duft entwickeln.
Gängige Beispiele für Basisnoten sind unter anderem Vanille, Sandelholz und Patchouli.
Unsere Top-Düfte...
Und welcher ist dein Lieblingsduft?
