Ja, der Sommer ist da. Wie eigentlich jedes Jahr, doch sind wir angesichts der ersten Hitze oft völlig unvorbereitet und sehen auch so aus. Aber keine Sorge! Mit unserem Leitfaden begegnen Sie den Herausforderungen, die das Hochsommerwetter an die Schönheit stellt, ganz entspannt. Geniessen Sie die heissen Tage und Nächte mit einem strahlenden Lächeln und einem sommerlichen Glow von Kopf bis Fuss!
Von den Füssen…
Beginnen wir an der Basis: den Füssen. Die haben auch dann schon Open Air Saison, wenn wir mental noch nicht so weit sind, eine grössere Portion Bein zu zeigen. Um sie richtig sommerfit zu machen, sollten wir unsere Füsse nicht nur aus den geschlossenen Schuhen befreien, sondern gleich auch von trockener und verhornter Haut. Erst dann können Fusscremes und -masken ihre ganze Wirkkraft entfalten. Tipp: Gönnen Sie Ihren Füssen vor dem Eincremen noch eine liebevolle Fussmassage mit einem Bodypeeling.
Nach der Pflicht kommt die Kür. Sie wünschen sich einen Nagellack, der so sexy, sportlich und leuchtend ist wie der Sommer selbst? Dann greifen Sie zu glänzendem Rot. Nicht blau-rot, nicht orange-rot, sondern rot-rot, in einer deckenden, cremigen Formel ohne Schnickschnack. Schimmer, Glitzer und Schmuck sind wunderbar - aber nicht auf glänzend roten Nägeln, denn sie werten den klassisch coolen Look ab.


…über die Beine…
Makellose, zart gebräunte Beine sind ein attraktiver Blickfang, nicht nur zum neuen Sommerkleid. Kräftigen Sie sie mit Treppensteigen, Radfahren oder Joggen und bringen Sie die Haut durch regelmässiges Trockenbürsten, Peelen oder durch tägliche Selbstmassagen mit feuchtigkeitsspendenden Körperölen und Gua Sha Steinen in Form. Wichtig: Gehen Sie dabei immer von unten nach oben vor. Für den sonnengeküssten Look sorgt schliesslich ein Selbstbräuner, der sich auf der glatten, haarlosen Haut besonders gleichmässig entwickelt. Doch dazu später.
…bis zum Hals
Trockenbürsten und Peelen tut natürlich nicht nur den Beinen gut. Es befreit den ganzen Körper vom winterlichen Grauschleier, kurbelt die Durchblutung an und sorgt für einen frischen Glow. Ganz nebenbei ist es ein unglaublich wohltuendes Ritual, mit dem Sie sich ruhig mehrmals pro Woche verwöhnen dürfen. Auch hier arbeiten Sie sich von unten nach oben, wobei Sie den trockeneren Bereichen an Knien, Ellbogen und -ja, Sie lesen richtig- am Po besondere Aufmerksamkeit schenken sollten. Tragen Sie nach dem Rubbeln oder Bürsten eine feuchtigkeitsspendende und/oder straffende Körperlotion auf die wunderbar glatte und rosige Haut auf oder nutzen Sie diesen perfekten Moment erst noch für eine besonders sanfte Rasur.

Wachsen & Rasieren
Mal ehrlich, wer schafft es schon, den ganzen Winter über haarlos glatte Beine, Achselhöhlen und eine perfekte Bikinizone zu haben? Deshalb versuchen Sie, wenn Sie sich für ein Waxing beim Profi entscheiden, bitte nicht, Ihr Gesicht zu wahren, indem Sie vor Ihrem Termin trimmen und rasieren. Sie riskieren ungleichmässige Ergebnisse und einen schmerzhafteren Prozess. Wachs haftet besser auf langem Haar als auf kurzen Stoppeln. Idealerweise sollten die Härchen mindestens einen halben Zentimeter lang sein, damit sie leicht zu fassen sind. Am besten bereiten Sie sich auf eine Wachsenthaarung vor, indem Sie die Haut am Vorabend peelen.
Ein vorbereitendes Peeling empfiehlt sich auch, wenn Sie der DIY Rasur-Typ sind. Hier kann frau sich tatsächlich etwas von den Männern abgucken. Die spülen ihren Rasierer nach jedem Strich ab, während Frauen dazu neigen, ihr gesamtes Schienbein in einem Zug zu rasieren. Das Resultat sind abgestorbene Hautschüppchen und Rasier- oder Duschcreme, welche die Klingen verkleben. Noch ein Tipp: Warten Sie nach dem Wachsen oder der Rasur einige Stunden oder besser eine Nacht lang, bevor Sie Selbstbräuner auftragen, um dunklere Pünktchen an den Haarwurzeln zu vermeiden.
Bräune nach Mass
Mist, Mousse, Creme oder Wasser? Leichte, mittlere, starke oder graduelle Bräunung? Mit Gurke, Kokoswasser, Vitaminen oder Hyaluronsäure? Die Auswahl der passenden Selbstbräunerformel ist mittlerweile ein bisschen so wie eine Bestellung bei Starbucks. Die Qual der Wahl bedeutet jedoch andererseits, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Und keine Sorge, mit einem unnatürlichen Gelbstich, streifigen Resultaten oder unangenehmem Geruch haben die modernen Selbstbräuner nichts mehr am Hut. Stattdessen sind sie mit pflegenden Inhaltsstoffen angereichert und garantieren eine ganz natürlich wirkende und gesunde Bräunung. Die einzig gesunde, um genau zu sein!


Bitte lächeln!
Haben Sie auch den Eindruck, dass Sie im Sommer deutlich öfter lachen und lächeln? Vielleicht liegt es an der guten Sommerlaune, dass sich momentan auffallend viele Google-Suchen um weisse Zähne drehen. Wie also kommt man zu den begehrten “pearly whites”, wie es im Englischen so schön heisst? Da wäre vor allem eine gute Mundhygiene. Putzen Sie Ihre Zähne regelmässig, vor allem nach dem Genuss von Kaffee, Tee, dunkler Schokolade und Rotwein. Machen Sie zweimal jährlich einen Termin zur Dentalhygiene, um hartnäckige Verfärbungen entfernen zu lassen und zur Prophylaxe. Denn eine Zahnaufhellung, ganz gleich, ob beim Profi oder zuhause, sollte nur bei gesunden Zähnen durchgeführt werden. Falls Sie vor einer solchen Prozedur noch zurückschrecken, wirkt ein Lippenstift in einem leicht blaustichigen Rotton wahre Wunder. Das kühle Rot lässt Ihre Zähne sofort strahlen -und Ihr Lächeln auch!